Das geht uns alle an: Kein ICE-Werk in Schwarzenbruck/Mimberg!

Die Bürgerinitiative sagt "JA" zu einer ökologisch verträglichen Verkehrswende, aber "NEIN" zu einer Rodung riesiger Waldflächen für ein ICE-Werk Schwarzenbruck/Mimberg! Wir kämpfen für unsere Natur und die Menschen!

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Wichtige Termine & Aktionen:

  • Ab sofort: Unterstützen Sie unsere Online-Petition! Unterschreiben Sie noch heute, jede Stimme zählt! Abonnieren Sie unseren Newsletter!
  • Am 29.07. ab 19 Uhr findet die Aktion "Präsenz zeigen – Gemeinsam für den Wald" in Pfeifferhütte auf dem Gelände zwischen Kanal und Feuerwehrhaus statt. Sie sieht vor, zusammen mit allen Anwesenden den Wald darzustellen (unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, maximal 100 Teilnehmer). Die Idee von Brigitte Nikolay ist, zusammen mit der BI und den Menschen die sich versammeln, dem schützenswerten Wald eine symbolische Stimme zu geben. Daniela Dillinger, Schauspielerin aus Nürnberg, hat sich sofort bereit erklärt, in Ihrer unnachahmlich lebendigen Weise für die Bäume zu sprechen. Die drei BI’s der Region (Schwarzenbruck, Burgthann/Mimberg, Ezelsdorf/Postbauer) unterstützen diese kreative Form des Protests gegen das Werk gemeinschaftlich und werden vor Ort sein.
  • Schreiben an Ministerpräsident Söder. Klicken Sie hier zur automatischen Erstellung eines vorausgefüllten Mails! Sie müssen lediglich ganz unten im Mail noch Ihren Absender ergänzen.
  • Ab sofort ist unter diesem Link der ausführliche Bericht über unsere Demo vom 26.06. mit anschließender Menschenkette online! Und gleich hier finden Sie dazu unser YouTube Video "Kein ICE-Werk in unserem Bannwald":
YouTube Video "Kein ICE-Werk in unserem Bannwald"
YouTube Video "Kein ICE-Werk in unserem Bannwald"

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Betroffen sind alle Anwohner*innen in Schwarzenbruck, Ochenbruck, Gsteinach, Rummelsberg, Pfeifferhütte, Lindelburg und Burgthann-Mimberg, sowie die Anwohner des Wochenendgebiets "Leidelsfeld".

Die neu gegründete Bürgerinitiative "Kein ICE-Werk Schwarzenbruck" zeigt sich erschüttert vom angedachten Standort des ICE-Werks in Schwarzenbruck! Wie kann die Deutsche Bahn mit Worten wie "Klima-, Natur-, Ressourcen- und Lärmschutz" werben und diesen Standort in unserer Gemeinde ernsthaft in Erwägung ziehen?

Dass die Deutsche Bahn es aber damit ernst meint, zeigt die Tatsache, dass dieser Standort aus einer Auswahl von 69 Standorten in die engere Auswahl kam! Schon Anfang Mai fand zum Beispiel eine Kartierung der Vogelwelt durch ein von der Deutschen Bahn beauftragtes Planungsbüro statt.

Daher drängt die Zeit! Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schwarzenbruck und Burgthann-Mimberg, nur wenn wir uns alle zusammenschließen und gemeinsam gegen dieses Vorhaben protestieren, haben wir eine Chance diese folgenschwere Zerstörung zu verhindern!

Die Auswirkungen wären nicht wieder gutzumachen!

Eine Zerstörung von Vogelschutzgebieten, Biotopen und intakter Landschaft für Pflanzen und Tiere am alten Kanal wären die Folge!

Völlig unverständlich ist auch die Tatsache, dass hiermit ein Gebiet in die engere Auswahl genommen wird, das nach dem Bundesnaturschutzgesetz als Ausgleichsfläche für die Bebauung des ehemaligen "Güterbahnhofs" in Nürnberg festgelegt wurde. Hier entwickelt die Bahn zurzeit den neuen Stadtteil "Lichtenreuth". Aufgrund der Bebauung wurde die Deutsche Bahn gesetzlich dazu verpflichtet Artenschutzmaßnahmen auf einer externen Ausgleichsfläche durchzuführen. Nach eingehender naturschutzfachlicher Prüfung eignete sich das Waldstück in Schwarzenbruck für diese Maßnahme besonders gut. Wie am 21.03.2019 in der Zeitung "Der Bote" zu lesen war, wurden die betroffenen streng geschützten Zauneidechsen aus Nürnberg mit hohem Aufwand in genau dieses Waldstück bei Schwarzenbruck umgesiedelt. D.h. der Wald war 2019 naturschutzfachlich genau der richtige Standort für eine Ausgleichsmaßnahme und 2021 soll er betriebswirtschaftlich genau der richtige Standort für ein ICE-Werk sein!?

Wir fragen uns: warum hat die Bahn ihr eigenes Grundstück (100 Hektar) in Nürnberg nicht für das ICE-Werk vorgesehen und wie ernst nimmt es die Deutsche Bahn mit ihren gesetzlichen Verpflichtungen zu Ausgleichsmaßnahmen und zum Naturschutz? Wie kann man unter diesen Umständen eine solche Fläche nur einen Moment lang in Betracht ziehen?

Für die Menschen wäre unerträglicher Lärm rund um die Uhr die Folge. Nachdem die Züge tagsüber im Einsatz sind, würde dies überwiegend in der zweiten Nachthälfte stattfinden! Dies wären zum Beispiel die Anfahrten und Abfahrten der Züge, wartende Züge mit laufenden Motoren auf den Abstellgleisen, vorgeschriebene Tests der "Makrophone" (Hupen ca. 100 Dezibel), Bremstests im Freien, ständig laufende Aggregate.... Die erwähnten Tests der Makrophone wären kilometerweit zu hören und würden die Nachtruhe der Menschen gravierend beeinträchtigen!

Ein Video-Beitrag des WDR zeigt auf drastische Weise diese gravierenden Auswirkungen für die betroffenen Anwohner:

Sprechzeit: Lärm aus dem ICE-Werk Teil 2
Sprechzeit: Lärm aus dem ICE-Werk Teil 2

Wir fordern die Deutsche Bahn dazu auf, dieses Projekt OHNE Landschaftszerstörung und ohne Belastung für angrenzende Bewohner*innen in einem brachliegenden Industriegebiet zu planen und dann dort umzusetzen. Von Seiten des Bund Naturschutz Mittelfranken gibt es dazu Vorschläge. Diese müssen nur aufgegriffen werden!

Machen Sie mit – unterstützen Sie die Bürgerinitiative "Kein ICE-Werk Schwarzenbruck“

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